Horizontalsperre im Druckinjektionsverfahren bei hohlraumfreien Mauerwerken

1 Injektionspacker
KÖSTER Superpacker 13 mm x 85 mm mit Kegelkopfnippel
2 Horizontalabdichtung
KÖSTER Mautrol 2K
KÖSTER Mautrol Flex 2K
3 Injektionsgerät
KÖSTER 1K-Injektionspumpe
4 Bohrlöcher Verschließung
KÖSTER KB-Fix 5
5 Voranstrich
KÖSTER Polysil TG 500
6 Rautiefenausgleich / Fehlstellenausgleich
KÖSTER Sperrmörtel
7 Haftspritzbewurf
KÖSTER Sanierputz Spritzbewurf
8 Oberflächenputz
KÖSTER Sanierputz weiß
9 Oberflächengestaltung
KÖSTER Feinputz
10 Farbe
KÖSTER Acrylfarbe
KÖSTER Silikonfarbe weiß

Schnell und effektiv: Der Einbau einer Horizontalsperre im Druckinjektionsverfahren. Wenn im Mauerwerk sichergestellt werden kann, dass keine Hohlräume oder Risse vorhanden sind, kann die Horizontalsperre auch im Druckinjektionsverfahren eingebaut werden. Risse und Hohlstellen in der Wand sind ggf. vorab über das Bohrloch mit z. B. KÖSTER Injektionsleim 1K zu verfüllen. Danach wird das Bohrloch noch einmal aufgebohrt.

Als Injektionsflüssigkeiten eignen sich KÖSTER Mautrol 2K und KÖSTER Mautrol Flex 2K. Die zweikomponentigen Materialien erstarren schnell und führen so zu einer besonders zügigen Verstopfung der Kapillaren.

Bei Schäden durch aufsteigende Feuchtigkeit müssen die geschädigten Putze entfernt werden. Hier wird der Einsatz von Sanierputzen notwendig. Sanierputze ermöglichen die schadensfreie Austrocknung des Mauerwerks. Sie sind diffusionsoffen und besitzen eine ausgeprägte Hydrophobie. Durch die Trocknung des Mauerwerks in den Putz eingetragene Salze können, ohne den Putz oder nachfolgende Anstriche zu schädigen, auskristallisieren.

KÖSTER Sanierputze stehen in unterschiedlichen Varianten (grau, weiß, schnell und leicht) zur Verfügung. Der KÖSTER Sanierputz weiß wird oft ohne weiteren Anstrich verwendet. Der KÖSTER Feinputz schafft eine filzbare Oberfläche auf dem Putz, wenn das aus optischen Gründen gewünscht ist. Ein Anstrich kann nur mit einem dampfdiffusionsoffenen Material erfolgen (z. B. KÖSTER Silikonfarbe weiß).

Es gelten jeweils die Angaben in den technischen Merkblättern.

 

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